News » Gewaltschutz für Gesundheitspersonal

08.03.2018

Es wird gepöbelt, gespuckt, gebissen und geschlagen. Die Gewalt gegenüber Ärzten, Sanitätern und Pflegepersonen nimmt immer mehr zu. Helfer sind brutalen Angriffen von Patienten und deren Angehörigen ausgesetzt. Brennpunkte sind dabei nicht nur die Notaufnahmen. Gewaltausbrüche gehören mittlerweile auf jeder Station und bei zahlreichen Rettungseinsätzen zum Alltag.

Aufgrund jüngster Ereignisse fordert nun NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Verschärfung des Strafrechts. Im Rahmen einer Pressekonferenz räumte sie ein: „Es kann nicht sein, dass Einsatzkräfte, die Hilfe leisten, von Chaoten gestört werden.“ Aufgrund dessen soll nun eine Ausdehnung des Strafrechts, allen voran der Delikte „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ (§ 269 StGB) und „Tätlicher Angriff auf einen Beamten“ (§ 270 StGB), diskutiert werden. Ob dadurch das Ziel erreicht werden kann, die Einsatzkräfte besser zu schützen, bleibt offen.

Aber auch Schulungen können helfen, sich professionell zur Wehr zu setzen. Experten mit jahrelanger Erfahrungen in Coachings und Trainings mit unterschiedlichsten Zielgruppen (Schulen, Krankenhauspersonal, Personal von psychiatrischen Kliniken, Geldinstituten sowie psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen) lernen in einem neuen Fortbildungskurs Mitarbeitern kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und sicher zu entschärfen.

» Link zum Fortbildungsangebot

Quelle
ORF-NÖ-Berichterstattung (Link)