News » Diskussionsveranstaltung zu „Spannungsfeld Dokumentation im Gesundheitswesen“

28.08.2019

Die in Berufsgesetzen verankerte Dokumentationspflicht nehmen Beschäftigte der Gesundheitsberufe zunehmend als überbordend, zeitaufwendig und damit als sehr belastend wahr. Das Motto „Was nicht in den Akten steht, ist nicht in der Welt“ hat sich mancherorts als Leitmotiv eingeschlichen. Diesen Mythos gilt es zu entlarven, ohne die Wichtigkeit des Planungsprozesses als Werkzeug für eine sinnvolle Arbeitsweise in Frage zu stellen.

Ende September diskutieren im Auftrag der Arbeiterkammer Wien einige Experten des Gesundheitswesens, ob berufsgruppenübergreifende Fragestellungen zu einer sinnvoll gestalteten Dokumentation in Form eines Rahmengesetzes beantwortet werden können.

Dr. Michael Halmich LL.M. wird einen Vorschlag zu dem oft heiß diskutierten Thema präsentieren. Darin verankerte Leitlinien rücken die PatientInnen ins Zentrum. Bei Dokumentationsverpflichtungen im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Individualisierung geben diese Leitlinien den betroffenen Beschäftigten mehr Sicherheit. Unnötige Beschwerlichkeiten in der Praxis wie zB dysfunktionale EDV-Systeme oder Mehrfachdokumentationen sollen zudem vermieden werden.

Zur Veranstaltung: Montag, 30. September 2019, 13.30 – 17.00 Uhr
AK Wien Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

» Zum Programm

» Zur (kostenlosen) Anmeldung

Quelle:
Arbeiterkammer Wien (Link)