News

Aktuelle News und Stellungnahmen rund um Ethik und Recht in der Notfallmedizin und Psychiatrie.

OGH: Notarzt haftet trotz Herbeiführung eines behandlungsbedürftigen Zustands des Patienten alleinig

31.03.2016

Ein Notarzt, dem ein Behandlungsfehler unterläuft und der deshalb schadenersatzpflichtig wird, kann dem Patienten nicht dessen Verschulden bei der Herbeiführung seines behandlungsbedürftigen Zustands als Mitverschulden entgegenhalten. Der Notarzt haftet alleinig. Details im Judikat. Lesen Sie rein.

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Mordanklage gegen Salzburger Anästhesisten vom Tisch

16.03.2016

Der Mordvorwurf gegenüber einem Salzburger Anästhesisten, dem vorgeworfen wurde, einer 79-jährigen Patientin Morphin-Infusionen in so hoher Dosis verabreicht zu haben, dass sie daran starb, ist vom Tisch. Die Causa wird nun in der Erstinstanz neu verhandelt - jedoch unter Fahrlässigkeitsaspekten!

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Freiheitsbeschränkungen im Rettungs- und Notarzteinsatz

15.03.2016

Einsätze in der prähospitalen Rettungs- und Notfallmedizin gehen in der Regel mit der Einwilligung des Patienten einher. In Ausnahmefällen kann diese Einwilligung nicht eingeholt werden bzw. sind auch gegen den erklärten Willen der betroffenen Person Schutzmaßnahmen einzuleiten. Wo hier die Grenzen verlaufen, soll der Beitrag in aller Kürze beleuchten. Lesen Sie rein!

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Diskussion über Lockerung der Schweigepflicht aufgrund Endbericht zu Germanwings-Absturz

13.03.2016

Strengere medizinische Kontrollen für Piloten und eine Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht - das fordern die Ermittler der Germanwings-Katastrophe am Sonntag in ihrem Abschlussbericht. Zahlreiche Medien berichteten. Nun erhebt sich die Frage, ob es einer Lockerung des Berufsgeheimnisses für Ärzte auch in Österreich bedarf, um künftig derartige Katastrophen vermeiden zu können.

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Freiheitsbeschränkungen: Zusammenspiel von Unterbringungs- und Heimaufenthaltsrecht

02.03.2016

In Österreich unterliegen freiheitsbeschränkende Maßnahmen aufgrund gesetzlicher Vorgaben einer strengen Kontrolle. Sowohl das Unterbringungsgesetz als auch das Heimaufenthaltsgesetz verfolgen dasselbe Ziel: Zwangsmaßnahmen hintanzustellen und schonenderen Alternativen den Vorrang einzuräumen. Trotz klarer Abgrenzung im Anwendungsbereich von UbG und HeimAufG ergeben sich in der Praxis immer wieder Schnittstellendiskussionen. Ein Versuch, etwas Klarheit zu schaffen - lesen Sie rein!

 

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Tagungsband zu „Notfallmedizin am Lebensende“ erschienen

29.01.2016

Mit Ende Jänner 2016 ist der ÖGERN-Tagungsband des 3. Symposiums, welches im November 2015 in Salzburg über die Bühne ging, erschienen. Spannende Beiträge rund um "Notfallmedizin am Lebensende" warten darauf, gelesen zu werden! Auch Michael Halmich ist Mitautor. Gleich bestellen.

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ÖGERN publiziert Stellungnahme zum differenzierten Sanitätereinsatz

21.01.2016

Gleich zu Jahresbeginn widmete sich die Fachgesellschaft ÖGERN dem differenzierten Einsatz von Sanitäterinnen und Sanitätern im österreichischen Rettungswesen und erstelle eine Stellungnahme. Nach der rechtlichen Beurteilung gilt der Appell den Rettungsorganisationen, nicht auf gesetzliche Mindeststandards zu warten, sondern ihre Rettungsdienstkonzepte unter Bezugnahme auf moderne Standards selbst zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. Lesen Sie rein!

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Strafrechtsnovelle bringt Änderungen im Medizinstrafrecht

18.01.2016

Mit 1.1.2016 ist das Strafrechtsänderungsgesetz 2015 in Kraft getreten und hat auch Änderungen im Medizinstrafrecht mit sich gebracht. Relevanteste Änderung: Entfall der Strafbarkeit bei fahrlässig leichter Körperverletzung durch Angehörige von Gesundheitsberufen. Gleich reinlesen und informiert sein!

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OGH: Keine Amtshaftung mangels Pflicht zur permanenten Überwachung einer suizidgefährdeten Person

07.01.2016

In einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH) sprach dieser aus, dass eine 1:1-Überwachung eines suizidgefährdeten Patienten nicht den Standards einer Suizidprävention entspricht. Eine vom Patienten begehrte Amtshaftung aufgrund Unterlassung einer vollkommen lückenlosen Kontrolle wurde verneint. Lesen Sie rein!

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Aktuelle OGH-Entscheidung zu Ausübung rettungsdienstlicher Leistungen durch Private

28.12.2015

Nach einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH) bietet das Tiroler Rettungsdienstgesetz 2009 keinen Anhaltspunkt für die Annahme, dass auch private Rettungsdienstleistungen nur jenen Rettungsorganisationen vorbehalten sind, die einen entsprechenden Vertrag mit dem Land Tirol aufweisen. Gleich reinlesen!

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